Diakonin Angelika Roth macht das "Interprofessionale Team" in der Gemeinde komplett!

IrgendwieAngelika Roth ist es ein seltsames Gefühl, mich an dieser Stelle noch einmal vorzustellen, denn schon viele Jahre gehöre ich ja dazu – zu unserer Ev. Kirchengemeinde in Oer-Erkenschwick. Und dennoch ist es richtig, weil es Neues zu berichten gibt. In meinem Arbeitszimmer hängt eine Postkarte. Darauf steht:

„Wege fordern Bewegung, machen uns Beine,
sind ausgetreten oder neu.
Sie führen uns zu vertrauten Plätzen oder ins Ungewisse,
sie machen Hoffnung, bergen Spannung.
Wege verzweigen sich in Auswege, Umwege,
Irrwege, gerade oder verschlungene Wege.
Am Ziel jedoch solltest du sagen können:
I did it - my way!“  (übersetzt in etwa: ich habs geschafft – meinen Weg)
und ich ergänze immer: unter Gottes Segen!

Mein Weg begann in Darmstadt und schon als Kleinkind ging´s über Essen bis nach Reckling­hausen. Dort ging ich in den Kindergarten und die Schule, wohnte nach dem Abitur eine Zeitlang in Bochum und kam dann zurück nach Recklinghausen. Von dort zog ich 2001 nach Oer-Erkenschwick. Hier traf ich in der Gemeinde Bernd Schäfer wieder, mit dem ich schon zu Teenagerzeiten in Recklinghausen Kindergottesdienste gestaltete. Was lag da näher als hier ehrenamtlich wieder mit einzusteigen. Kindergottesdienste, später für einige Jahre die Jungschar und dann bis heute die Kinderbibeltage waren und sind mir ein Herzensanliegen.

Seit meiner nebenberuflichen Weiterbildung zur Diakonin gab es daneben seit 2014 noch eine weitere ehrenamtliche Berufung – nämlich die Gestaltung von Gottesdiensten.  Ehrenamtlich - denn hauptamtlich war ich seit 28 Jahren in der Behindertenhilfe in Recklinghausen tätig. Dort begann ich als Mitarbeiterin im Gruppendienst, wurde später Gruppen- und dann Bereichsleitung. In den letzten 19 Jahren war ich dort der begleitende Dienst.  Da reichte mein Aufgabengebiet von Zuarbeiten für die Leitung, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement, Teambegleitungen und –Schulungen, Kinderschutz bis hin zur Seelsorge – die bunte Vielfalt.

Beruf war dabei für mich immer auch Berufung. Doch nun nach 28 Jahren stehe ich wieder an einer Weggabelung und meine Berufung weist klar in eine neue und doch auch vertraute Richtung: Diakonin in der Gemeinde – aus Ehrenamt wird ab Dezember nun tatsächlich Hauptamt! Es bringt in Bewegung, weil ich die Komfortzone der vertrauten Arbeitsabläufe und der langjährigen Erfahrung verlasse.Es ist spannend, weil es Aufgaben geben wird, die für mich neu sind. Es macht Hoffnung, weil ich mit vielen Menschen über Gottes große Liebe und Hoffnung für unser Leben reden kann.

Ich freue mich sehr auf die vielfältigen Aufgaben der Gemeinde und möchte die Kirche wieder mehr für Menschen im mittleren Alter interessant machen – Erwachsenenarbeit, ob mit Kindergarten-Eltern, Konfirmanden-Eltern oder einfach so…. Ich würde mich freuen, zu erfahren, was vermisst und gewünscht wird. Denn Gemeinde heißt für mich miteinander unterwegs zu sein unter Gottes Wort und Segen!

logo-fisch

Dienstag, 19. November 2019
Wenn sie auch wider dich streiten, werden sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette.
Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

 

 

gemeindezentrum small


"Gewächshaus Gottes"

... so wird unser Gemeindezentrum genannt. Hier gibt es Raum für Gruppentreffen aller Art, Gemeindeversammlungen, Musikveranstaltungen und viele Möglichkeiten sich zu betätigen.

 

Titel 2 2019

Hier finden Sie den aktuellen
Gemeindebrief zum Download

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen