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Christliche Symbole im öffentlichen Raum

Die evangelische Reformationsbotschafterin Margot Käßmann wendet sich gegen Bestrebungen, christliche Symbole wie Kreuze aus öffentlichen Räumen zu entfernen. Das Kreuz symbolisiere die christliche Prägung unseres Landes, sagte sie der "Frankfurter Rundschau". Davon könne man sich nicht verabschieden, indem das Kreuz abgehängt und in die Schublade gelegt werde.

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Einen Verzicht auf christliche Symbole aus Rücksicht auf Zuwanderer hält die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland nicht für angebracht. Auch von Zuwanderern könne erwartet werden, dass sie ich mit der Geschichte und Tradition ihrer neuen Heimat auseinandersetzen. "Zumal das Kreuz kein triumphalistisches Hoheitssymbol ist, kein Symbol der Macht, sondern der Ohnmacht und des Leids in der Welt", argumentiert die Theologin.
M.SchulzAusgelöst hatte die Debatte über religiöse Symbole in der Öffentlichkeit der bisherige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz. Im Europawahlkampf hatte der SPD-Politiker gesagt, jeder solle persönlich seinen Glauben zeigen können, der öffentliche Ort müsse aber "neutral" sein. Kruzifixe in Klassenzimmern oder Gerichtssälen führten in europäischen Staaten immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten.
Käßmann sieht in den Auftritten von Spitzenpolitikern auf Kirchen- und Katholikentagen ein wichtiges Signal dafür, dass Kirchen Teil der öffentlichen Debattenkultur seien und "nicht in ein Ghetto privater religiöser Betätigung abgeschoben werden". Kirchliches Leben entfalte sich auch im öffentlichen Raum.

epd/GB

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Mittwoch, 25. November 2020
Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.
Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen.

 

 

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