Gemeinsam auf dem Weg sein
Open-Air-Gottesdienst auf dem Kirchplatz vor der Johanneskirche

Pfingsten ist das Fest der Kirche. Da es zu Ostern keine Gottesdienste gegeben hat, waren alle froh, gemeinsam das Pfingstfest feiern zu dürfen. In Corona-Zeiten muss man flexibel sein. So war der ökumenische Open-Air-Gottesdienst am Pfingstmontag bei „Mutter Wehner“ in der Haard eine feste Größe, die jedes Jahr mehrere Hundert Menschen anzog. Dazu gab es ein vielfältiges musikalisches Programm mit Gesangs- und Bläserchören. Nur selten musste aufgrund des schlechten Wetters in die Friedenskirche ausgewichen werden.
2020 ist alles anderes.
Pfingsten Gd 2020aPfarrer Rüdiger Funke begrüßt die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher zum Gottesdienst auf dem Kirchplatz vor der Johanneskirche.

Auch hier verändert die Corona-Pandemie das Gottesdienstangebot zu Pfingsten. Statt in der Haard versammelten sich am Pfingstsonntag ca. 70 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher zu einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Kirchplatz an der Johanneskirche. Großzügig waren die Stühle gestellt. Handdesinfektion und Mund-Nase-Bedeckung gehörten zur Grundausstattung. Die Namen der Anwesenden wurden notiert. Vier Bläser des Posaunenchores um Chorleiter Uwe Schmidt sorgten mit Abstand für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.
Pfingsten sei der Kontrast von all dem, was auseinanderbringt, machten Pfarrerin Deborah Goldmann und Pfarrer Rüdiger Funke in ihrer Predigt deutlich. Die Lebendigkeit von Gemeinschaft werde spürbar. „Gott kommt zu uns und rüttelt uns wach: mit neuen Gedanken, Perspektiven und Möglichkeiten“, so die beiden Geistlichen. „Gottes Geist wirkt Verständigung, Mut und Kraft und ist stärker als jede Trennung.“
Die Corona-Krise habe die Menschen und auch die Kirche verändert und zu einem digitalen Aufbruch geführt. Der Einsatz der verschiedenen Talente und Gaben sei gefragt. Dazu will Gott Kraft und Gnade schenken. Beim Schlussgebet kamen auch Fürbitten von Jugendlichen zur Sprache, die gesammelt worden sind.
Zum Abschluss des Gottesdienstes ließen Pfarrerin Deborah Goldmann und Pfarrer Rüdiger Funke weiße Tauben als Symbol für Gottes Geist und den Frieden in die Luft steigen, die nach einigen Runden um die Johanneskirche am Himmel entschwanden.

Die Videoaufzeichnung des Gottesdienstes können Sie sich auf Youtube ansehen.

Pfingsten Gd 2020bPfingsten Gd 2020c
Vier Bläser des Posaunenchores um Chorleiter Uwe Schmidt (2.v.r) gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
               Zum Schluss ließen Pfarrerin Deborah Goldmann und Pfarrer Rüdiger Funke weiße Tauben in den Himmel steigen.

Fotos und Text: Ulrich Kamien, Ev. Kirchenkreis Recklinghausen

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Donnerstag, 09. Juli 2020
Der HERR ist deine Zuversicht.
Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voller Freimut.

 

 

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